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Sozialversicherung

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Für die Gesellschafter und Geschäftsführer einer in Österreich tätigen Limited kann sich ebenso wie bei einer österreichischen GmbH eine Sozialversicherungspflicht nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) ergeben. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Gründung ist in diesem Fall eine Meldung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) erforderlich.

Obwohl auch die Gewerbebehörde die SVA über die Gewerbeanmeldung informiert, ist in jedem Fall auch der Gewerbetreibende selbst verpflichtet, eine entsprechende Meldung zu dort einzureichen.

Die Beiträge zur gewerblichen Sozialversicherung setzen sich derzeit wie folgt zusammen:

  • 7,65 % Krankenversicherung
  • 16,25 % Pensionsversicherung
  • 1,53 % Selbständigenvorsorge  
  • Unfallversicherung unabhängig vom Einkommen: € 8,03 

Achtung allerdings: Eine Versicherungspflicht kann sich sowohl bei den Geschäftsführern als auch bei den Gesellschaftern auch nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) ergeben. 

Bei den Geschäftsführern wird hierbei unterschieden zwischen Fremdgeschäftsführern (keine oder Beteiligung nur bis 25 %), die als echter Dienstnehmer gelten und nach dem ASVG versicherungspflichtig sind. Ab 50 % gelten geschäftsführende Gesellschafter als Selbstständig und sind nach dem GSVG versicherungspflichtig. Bei einer Beteiligung zwischen 25 % und 50 % entscheidet die konkrete Ausgestaltung des Beschäftigungsverhältnisses, ob der Geschäftsführer ein Dienstnehmer im Sinne des § 4 Abs. 2 ASVG ist oder nicht. 

Sind mehrere Gesellschafter und Geschäftsführer an einer Limited beteiligt, sollte man sich deshalb bezüglich der Sozialversicherungspflicht unbedingt vorab kundig machen und sich entweder bei der WKO oder auch bei der SVA selbst dazu beraten lassen.