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Limiteds & Steuern

Leider, leider: Auch mit einer Limited Company müssen Steuern bezahlt werden. Wird die Gesellschaft von Österreich aus betrieben allerdings nicht in England, sondern ganz regulär in Österreich.

Wo Steuern zahlen?

Eine Firma - zwei Staaten: Wo sind dann die Steuern zu zahlen? Weitverbreitet ist der Irrtum, dass man mit einer ausländischen Gesellschaft automatisch in dem Land Steuern zahlt, aus dem die Gesellschaft ursprünglich stammt, was zunächst logisch klingt. Englische Firmen zahlen demnach Ihre Steuern immer in England - doch das österreichische Steuerrecht sieht eine andere Regelung vor, bzw. ist es ein Staatsvertrag, der transnationale Fälle regelt: Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Österreich und Grossbritannien von 1969 (inzwischen durch Revisionsprotokolle erweitert).

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Unternehmenssteuern

Einzelfirmen und Personengesellschaften sind in Österreich als Unternehmen selbst nicht steuerpflichtig. Der Einzelunternehmer bzw. die Gesellschafter einer Personengesellschaft versteueren ihr Privat- und Geschäftsvermögen als Ganzes im Rahmen der regulären Einkommensteuererklärung. GmbHs, AGs und auch Limited Companies hingegen werden als juristische Personen eigenständig besteuert, wobei es steuerrechtlich keine Rolle spielt, ob man eine GmbH, AG oder Limited hat. Bezahlt werden muss immer in der gleichen Art und Weise.

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Körperschaftsteuer

Der Körperschaftssteuer unterliegen in Österreich alle privatrechtlichen, juristischen Personen wie etwa GmbHs, AGs - und auch in österreich ansässige Limiteds. Sie entspricht der Einkommensteuer bei natürlichen Personen.
Im Gegensatz zum progressiven Einkommensteuertrarif, der immer abhängig ist von jeweiligen Einkommen, ist die der Körperschaftssteuertarif konstant und beträgt immer 25 %, unabhängig von der Höhe des steuerpflichten Ertrags der Gesellschaft.
Werden keine Gewinne oder Verluste gemacht, so wird eine Mindestkörperschaftssteuer erhoben, die im ersten Jahr des Bestehens 1092 EUR beträgt, in den Folgejahren 1750,- EUR, und die als vierteljährliche Vorausszahlung im laufenden Geschäftsjahr fällig wird. Sie wird später dann allerdings auf die tatsächliche Körperschaftsteuerschuld angerechnet.
Die Körperschaftssteuererklärung ist jeweils bis Ende April des Folgejahres einzureichen, bei elektronischer Übermittlung über FinanzOnline verlängert sich die Frist bis zum 30. Juni. Wird die Gesellschaft von einem Steuerberater vertreten, so kann die Frist noch weiter verlängert werden.

Der Körperschaftssteuer unterliegen in Österreich alle privatrechtlichen, juristischen Personen wie etwa GmbHs, AGs - und auch in Österreich ansässige Limiteds. Sie entspricht der Einkommensteuer bei natürlichen Personen.

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Mehrwertsteuer

Die Mehrwert- oder Umsatzsteuer ist eine indirekte Steuer, denn Sie wird vom Verbraucher getragen. Der Unternehmer erhebt sie für das Finanzamt und führt Sie abzüglich der Umsatzsteuer, die er selbst entrichtet hat, an das Finanzamt ab. Sie beträgt in Österreich 20 % (Normalsteuersatz). Daneben gibt es den ermäßigten Satz von 10 % beispielsweise bei Lebensmitteln oder Büchern.

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