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Zuerst war ich überrascht.
Dann einfach begeistert.

Gründungsdauer

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Selbst im Zeitalter von Email und Internet gestaltet sich die Gründung einer österreichischen GmbH im Prinzip noch so wie im Jahre 1911: Erst werden Papierdokumente angefertigt. Ein Notar bestempelt diese und schickt sie dann per Post oder Kurier zum Firmenbuchgericht. Dort werden die Unterlagen dann, wenn sie dran sind, aus einem Stapel gefischt, geprüft und umständlich weiter von Hand bearbeitet. 

Auch in England war das vor dem Anbrechen des Internetzeitalters noch in den 1990iger Jahren nicht anders. Heute hingegen kann man beim englischen Handelsregister, dem Companies House in Cardiff, über die Sitten und Bräuche vergangener Zeiten nur noch kräftig schmunzeln, denn 97 % der jährlich etwa 330.000 Gründungen werden inzwischen vollständig elektronisch abgewickelt.

Papier erscheint den Engländern generell inzwischen nicht mehr zeitgemäß, hauptsächlich aus Zeit-, Kosten- und wohl auch aus Umweltschutzgründen, so dass neben den Firmengründung auch spätere Änderungen und auch die Einreichung des Jahresabschlusses inzwischen fast vollständig elektronisch erfolgen. Dazu erhält jede Firma einen Online-Zugang (WebFiling), mit dem ähnlich wie beim Online-Banking, Änderungs- und sonstige Mitteilungen direkt an das Handelsregister verschickt werden können - und das in Sekundenschnelle.

Die elektronische Gründung einer Kapitalgesellschaft reduziert sich so auf wenige Stunden, was einzigartig ist in Europa - und wovon ganz Europa inzwischen auch profitieren kann. Die Gesellschaften sind mit der Eintragung in England sofort rechtfähig, auch international. Das bedeutet, es können gleich nach der Eintragung in England bereits Verträge unterschrieben und die Firma kann für den Außenauftritt benutzt werden.