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Zuerst war ich überrascht.
Dann einfach begeistert.

Existenzgründer

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Gerade bei Existenzgründern ist eine bedachtsame Wahl der Rechtsform sehr wichtig, denn guten Ideen und Tatendrang stehen oft wenig oder gar keine Erfahrung im Geschäftsleben gegenüber.

Das Problem: Die Wahl der Rechtsform steht bei Existenzgründern nicht selten an letzter Stelle und oft wird einfach aus preislichen und zeitlichen Überlegungen ein Einzelunternehmer oder eine GesbR gegründet. Beide sind nach wie vor die Rechtsformen, die den geringsten Aufwand mit sich bringen und die am wenigstens kosten –  vor allem im Gegensatz zur kostenintensiven GmbH und der noch teureren AG. Nicht selten wird das Thema Rechtsform einfach auf später vertagt – und danach wurde es in der Regel nie wieder gesehen.

Dem gegenüber steht die östereichische Statistik im Hinblick auf die Überlebensrate von Neugründungen. Egal welche Branche, egal welches Bundesland – nach fünf Jahren gibt es rund 50 % der Unternehmen nicht mehr, was sich mit der Statistik aus Ländern wie Deutschland deckt: Die Hälfte aller Existenzgründungen überlebt auch hier die ersten fünf Jahre nicht, wobei vor allem Kleinunternehmer und seltener größere Unternehmen auf der Strecke bleiben. Was bleibt, sind nach all den Jahren nicht selten ein Haufen Schulden.

Etwa 7700 Unternehmensinsolvenzen wurden im Jahre 2012 in Österreich registriert, wie der Verband Creditreform in seiner Insolvenzstatistik für 2012 bekannt gab. Die Gründe für das Scheitern sind dabei so vielfältig, wie das Geschäftsleben selbst: Mal lässt sich ein Produkt oder eine Dienstleistung durch sich ständig veränderte Märkte schlechter oder gar nicht mehr absetzen. Mal betreibt die Konkurrenz eine aggressive Preis- und damit Verdrängungspolitik. Oder die Kunden zahlen einfach ihre Rechnungen nicht - oder auch eine Mischung aus allem. Entgegen der landläufigen Meinung ist ein Konkurs nicht immer durch Misswirtschaft und schlechtes Management selbst verschuldet, sondern das Gegenteil ist bei den meisten Konkursen der Fall.

Das Abstraktum Haftungsschutz, das man in guten Zeiten weder sieht noch merkt, offenbart seine Vorteile gerade dann im Worst Case: Während Einzelunternehmer und die Gesellschafter einer GesbR bei einem Firmenkonkurs auch selbst in Konkurs gehen, lässt sich mit einem Firmenmantel zumindest das Schlimmste verhindern und das Privatvermögen retten. 

Während das alles bislang nur mit einer GmbH oder AG möglich war, bietet die englische Limited die gleichen Effekte zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten an, da sich der Haftungsschutz diese englischen Rechtsform auch in Österreich uneingeschränkt entfaltet, so dass ein kleines Budget nicht mehr mit fehlendem Haftungsschutz einhergehen muss. Eine Limited Company kann sich im Gegensatz zur GmbH oder AG jeder leisten, so dass eine vernünftige private Absicherung keine Frage des Geldbeutels mehr ist.