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Bestätigte Übersetzung

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Entsprechend des österreichischen FBG ist für eine Anmeldung einer Zweigstelle einer ausländischen Kapitalgesellschaft in Österreich eine bestätigte Übersetzung der Firmenunterlagen notwendig. Bestätigt bedeutet, dass ein Übersetzer die Übereinstimmung des Inhalts der Übersetzung mit dem des englischen Originals bestätigt.  

Übersetzungen für gerichtliche und behördliche Zwecke werden nur akzeptiert, wenn der Übersetzer dafür öffentlich bestellt und allgemein beeidigt wurde. 

In der Praxis wird auf alle Fälle eine Übersetzung des Gesellschaftsvertrags benötigt, weil diese wegen der Kaskade von sehr spezifischen Fachausdrücken selbst für Österreicher, die ansonsten durchaus sattelfest in Englisch sind, nur sehr schwer zu übersetzen ist. Für alle anderen Dokumente wie etwa die Gründungsurkunde oder den Handelsregisterauszug werden Übersetzung nicht zwingend immer verlangt, aus dem einfachen Grund: Es ist außer Namen, Nummern und Adressen kaum etwas angegeben.

Achtung: Die Bestätigung eines Übersetzers wird oft verwechselt mit einer Beglaubigung durch Behörden oder Notare. Der Unterschied: Ein staatlich beeidigter Übersetzer bestätigt nicht das übersetzte Dokument, sondern er bestätigt mit seinem Stempel seine eigene - oder auch eine fremde - Übersetzung. Er versichert damit, dass diese inhaltlich dem übersetzten Original entspricht. Eine Beglaubigung von Behörden oder Notaren hingegen bestätigt immer bestimmte Angaben in einem Dokument. Ein Notar kann deshalb keine Übersetzung beglaubigen. Ein beeidigter Übersetzer kann keine Dokumente an sich bestätigen.